Haarbürste - FRISURENSTUDIO REITER

Haarbürste ist nicht gleich Haarbürste, denn die Auswahl ist groß! Wer die Wahl zwischen Rundbürste, Stielkamm, Paddel- oder Lockenbürste hat, kann leicht danebengreifen und sich für die falsche Ausführung entscheiden. Damit Sie die beste Haarbürste für Ihre Bedürfnisse und Haarbeschaffenheit finden, geben wir Ihnen einen Überblick über die Vor- und Nachteile verschiedener Modelle.

So wählen Sie die richtige Haarbürste

Rund, oval oder eckig: Die Optik nimmt bei der Auswahl der richtigen Haarbürste zunächst eine untergeordnete Rolle ein. Vielmehr sollten Sie darauf wertlegen, ob die Haarbürste zu Ihrer Haarbeschaffenheit passt. Sind Ihre Haare kräftig und glatt kommen ganz andere Haarbürsten für Sie in Frage als bei feinen, gelockten Haaren. Deswegen stellen wir Ihnen die 6 wichtigsten Modelle vor, die sich für verschiedene Stylings empfehlen. Doch beginnen werden wir mit einer kleinen Materialkunde.

Das richtige Material

Bei Haarbürsten muss man sich generell zwischen Borsten aus Naturmaterial oder Kunststoff entscheiden. Naturborsten vom Wildschwein verfügen über eine ähnliche Struktur wie Menschenhaare. Das Kämmen gilt daher als besonderes sanft und bringt die Haare zum Glänzen. Bei leicht fettenden Haaren ist dies jedoch kontraproduktiv, da Naturborsten den Talg der Kopfhaut stark verteilen. Auch das Entwirren von langen Haaren gestaltet sich mit Naturborsten schwierig, da die Borsten ziemlich weich sind. Wer gerne zum Föhn greift, um seine Haare in Form zu bringen, sollte ohnehin besser zu Kunststoff greifen, da diese Borsten fester und hitzebeständiger sind. Einen Mittelweg stellt die Mischung aus Naturhaarborsten und Plastik dar, die wir auch bei Bürsten in unserem Salon anbieten.

Die Allzweck-Haarbürste

Allzweck-Haarbürsten sind meistens oval geformt und in fast jedem Badezimmer vorhanden. Damit diese Bürste ihrem Namen gerecht wird, sollte sie bestenfalls eine Mischung aus Naturborsten und Kunststoffborsten besitzen. Die härten Kunststoffborsten sind etwas länger, entwirren die Haare und sorgen für eine gute Durchblutung der Kopfhaut, während die Wildschweinborsten etwas kürzer sind, den Haartalg verteilen und so für Glanz und Pflege sorgen. Unser Tipp: Achten Sie unbedingt auf die Qualität der Kunststoffborsten! Insbesondere billige Modelle können unter dem Mikroskop scharfe Kanten aufweisen, die schädlich für die Kopfhaut sind. Um einen Fehlkauf zu vermeiden, sollten Sie einfach mit Ihrem Handrücken über die Borsten fahren. Ein Piksen oder Kratzen auf der Haut ist ein klares Signal, die Bürste nicht zu kaufen.

Die Rundbürste

Wenn Sie langes, glattes Haar besitzen, können Sie mit einer Rundbürste viel Volumen in Ihre Haare föhnen. Das Formen großer Locken sowie die Haarglättung funktionieren mit ihr besonders gut, da sie dank ihrer Form viel Spannung in die Haarfaser bringt. Bei der Rundbürste empfehlen sich große und kleine Modelle für unterschiedliche Anwendungen. Während kleine Rundbürsten für Wellen sorgen, erzeugen große viel Volumen. Zum Vorbürsten empfehlen wir immer die zuvor beschriebene Allzweck-Haarbürste.

Die Tangle Teezer Haarbürste

Ein Tangle Teezer, bzw. eine Detangler-Bürste, ist ein echter Spezialist für das Entwirren von Haaren. Sie hat in der Regel keinen Stielgriff, sondern ist rundlich geformt und wird komplett mit der Handfläche umschlossen. Selten werden auch Modelle mit Griff angeboten. Mit ihren sehr weichen synthetischen Borsten gleitet die Tangle Teezer ohne zu rupfen durch das Haar und vermeidet, dass sich die Knoten wieder zusammenziehen. Das Entwirren wird dadurch erleichtert. Allerdings empfehlen wir den Tangle Teezer nicht für die Haarpflege, da sie als reine Kunststoffbürste unsanft zu Haaren und zur Kopfhaut ist.

Die Paddelbürste

Die Paddelbürste, auch Paddle Brush genannt, trägt ihren Namen aufgrund ihrer paddelförmigen Optik. Generell besitzt sie Borsten aus Kunststoff oder Holz und eignet sich für das Kämmen von langen, kräftigen Haaren. Dank ihrer breiten Form lässt sich mit ihr Haar effektiv glatt föhnen. Die Paddelbürste ist daher gut geeignet, um den sogenannten Sleek Look herzustellen.

Die Skelettbürste

Die Skelettbürste verdankt ihren eigentümlichen Namen den Öffnungen an ihrer Rückseite. Sie besitzt auf Vorder- und Rückseite Kämmfläche. Einmal mit kurzen und einmal mit langen Borsten. Für kurze Haare ist die Skelettbürste gut geeignet, da sie geschmeidig durch das Haar gleitet und sich mit ihr einfach Volumen in das Haar föhnen lässt.

Der Haarkamm

Es muss nicht immer eine Bürste sein. Wer Locken trägt kann seine Mähne mit einem grobzinkigen, breitzahnigen Kamm schonend entwirren. Dies liegt an den weit auseinanderstehenden Zinken, die beim Kämmen die Locken anders als eine Bürste nicht aufbauschen, sondern in ihrer Form belassen.

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